Reisebericht: Unsere Reise nach Argentinien - von Patagonien bis Iguazu
Im Winter 2007/2008 reiste die Familie Koch, damals noch als "Freund und Freundin" nach Südamerika, um das schöne Argentinien zu erkunden.
Ein Reisebericht von einem wunderschönen Abenteuer in einer anderen Welt
Die (Haupt-)Stationen unserer Reise:
- Iguazu
- Ushuaia
- Nationalpark "Torres del Paine"
- Monte "Fitz Roy"
- Nationalpark "Los Glaciares" mit Gletscher "Perito Moreno"
- Buenos Aires
Die Anreise
Unsere Reise begann in Bensheim. Zunächst fuhren wir nach Frankfurt am Main, an den Flughafen. Dann ging es über Madrid nach Buenos Aires. Sowohl in Madrid als auch in Buenos Aires hatten wir jeweils eine Übernachtung. Die Übernachtung in Madrid war sehr kurz und auf Kosten der Fluggesellschaf in einem Flughafen-Hotel, das zwar sehr komfortabel war aber auch sehr laut. In Buenos Aires angekommen, verabredeten wir uns zunächst mit guten Freunden (der Familie Cors) zu einem standesgemäßen argentinischem Asado. Ein argentinisches Asado kann man wirklich mit nichts in Europa vergleichen!
Iguazu
Nach einer (kurzen) Nacht ging es am nächsten Morgen weiter nach Iguazu. Dort angekommen, erkundeten wir auch sofort die gigantischen, beeindruckenden Wasserfälle.
Am ersten Tag besuchten wird zunächst die argentinische Seite der Wasserfälle. Dort ist man viel
näher am "Geschehen" :-)
An unserem zweiten Tag, dem 26. Dezember 2007, haben wir uns dann die brasilianische Seite der
Wasserfälle mit der "Garganta del Diablo" (Hals des Teufels) angesehen.
Vor dem beeindruckenden
Panorama und dem Blick auf das schöne Argentinien haben wir uns verlobt.
Nachdem wir unser Weihnachtsfest bei 30 Grad Celsius im Schatten gefeiert hatten, ging es dann
am dritten Tag leider schon wieder weiter.
Doch was dann kam, was nicht weniger beeindruckend.
Ushuaia - Das Ende der Welt
Über die Hauptstadt "Buenos Aires" (gute Lüfte) ging es mit dem Flugzeug nach Ushuaia ganz im Süden des Landes. Dort begrüßten uns gleich mitten in der Stadt die Pinguine:
Neben den Pinguinen erwarteten uns in Ushuaia aber auch traumhafte Landschaften und unser gemieteter Chevrolette Corsa.
Mit diesem gingen wir dann in den nächsten zehn Tagen auf Erkundungstour im südlichen Patagonien.
In Ushuaia selbst wohnten wir in der wunderschönen Posada "Fin del Mundo".
Das war eindeutig mit die beste Unterkunft, die wir auf der gesamten Reise hatten.
Sehr nett und wunderschön eingerichtet.
Wir besuchten unter anderem den Nationalpark "Fin del Mundo" (Das Ende der Welt) und erreichten somit den südlichsten Punkt unserer Reise.
Fahrt durch Patagonien: Nationalpark "Torres del Paine"
Nach zwei Tagen in Ushuaia brachen wir auf in Richtung Chile mit Ziel: Nationalpark "Torres del Paine". Doch zunächst ging es durch Argentinien, durch das südliche Patagonien. Das erste wirkliche "Abenteuer" erwartete uns am Grenzübergang: Dort verbrachten wir insgesamt fast vier Stunden.Es war sehr voll und irgendwie sind die Grenzbeamte dort genauso "langsam" wie hier in Deutschland - nur noch ein wenig schlimmer. Vielleicht war ja einfach nur viel los an diesem Tag, aber nervenzereissend war es schon, insbesondere weil wir unsere Fähre erreichen mussten. Diese haben wir dann problemlos erreicht, doch 50km "Ripio" können sich ganzschön lange ziehen :-)
Wir haben zu guter Letzt aber dann doch unsere Fähre nach Punta Arenas in Chile erreicht.
Dort blieben wir zwei Nächte und besuchten an einem Tag die Pinguin-Kolonie "Seno Otway". Das hat insbesondere Ulrike sehr beeindruckt. Pinguine sind sehr schön und auch toll zu beobachten!
Nationalpark "Torres del Paine"
Dann ging es nach Puerto Natales, das Tor zum Nationalpark "Torres del Paine".
Dort sind wir dann zwei Tage durch die wunderschöne Landschaft gewandert, haben Guanacos gesehen und andere schöne Tiere bewundert.
Wir haben Gletscher gesehen, sind Katamaran gefahren und haben ein Stinktier aus der Nähe bewundert...Doch da waren wir dann doch schnell wieder weg :-)
Am nächsten Tag hatten wir dann eine weite Strecke vor uns: Zurück nach Argentinien nach El Calafate.
Dort hatten wir dann das nächste Abenteuer besonderer Art...: Es gab keinen Sprit mehr!
Also hat sich Johannes abends um 23 Uhr eine Dreiviertel-Stunde an die Tankstelle gestellt um die letzten Tropfen Benzin zu ergattern...
Am nächsten Morgen sollte es nämlich weitergehen, nach El Chaltén.
Fahrt durch Patagonien: Monte "Fitz Roy"
Als nächstes Ziel nährten wir uns dem kleinen Bergdorf El Chaltén zu Fuße des berühmten Monte "Fitz Roy".
Auch dort haben wir wieder einige wunderschöne, lange Wanderungen gemacht und die unberührte Natur bewundert, die man so in Europa leider nicht mehr findet.
Wir wanderten zum "Cerro Torre", der kleiner ist und sich an den Monte Fitz Roy anschmiegt. Die Aussicht auf beide Berge war phänomenal und die Ruhe in dem kleinen Dorf auch.
Ein idealer Ort zum Erholen!
Doch das Ende unserer Rundreise nahte und so mussten wir schon bald wieder aufbrechen, zurück nach El Calafate.
Fahrt durch Patagonien: Nationalpark "Los Glaciares" mit Gletscher "Perito Moreno"
Das Ende unserer Rundfahrt markierte der Nationalpark "Los Glaciares" mit Gletscher "Perito Moreno".
Der Perito Moreno ist der Gletscher, den man in Süd-Amerika am Besten erreichen kann. Er ist auch einer der größten.
Bekannt ist er insbesondere, weil er noch wächst und einen See in zwei Teile teilt, so dass alle vier Jahre (in etwa) ein großer Durchbruch passiert,
der ganz besonders beeindruckend ist.
Dieses Glück war uns leider nicht vergönnt, aber trotzdem haben wir fast zwei Stunden dem Gletscher bei der Arbeit zugesehen.
Leider ging es dann aber auch schon bald weiter und unsere Reise durch Patagonien war vorüber.
Wir flogen nach Buenos Aires zurück, um uns die Stadt anzusehen und zu erkunden.
Buenos Aires
Die Großstadt Buenos Aires erlebten wir von ihrer "besten" Seite: 45 Grad Celsius und eine sehr hohe Luftfeuchtigkeit :-)
In sofern war es für uns zunächst sehr warm und drückend dort. Trotzdem erkundeten wir die gesamte Stadt mit all
ihren schönen Sehenswürdichkeiten. Wir erkundeten alle schönen Gebäude, die Plätze, den Hafen und verbrachten einen schönen Tag
im Tigre-Delta.
Auch ein Besuch im Künstlerviertel La Boca durfte natürlich nicht fehlen. Leider ging es dann - nach wenigen Tagen - schon viel zu bald wieder in die kalte Heimat nach Deutschland. Da haben wir dann doch die Temperaturen aus Buenos Aires vermisst :-)



